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Champions 2006 auf Pirelli: Stefan Everts fährt zum zehnten Weltmeister-Titel Arne Tode ist deutscher Supersport-Meister

07.08.2006

Am vergangenen Wochenende konnte Pirelli seine ersten Meisterschaftserfolge in der laufenden Motorradsport-Saison feiern: So fuhr Stefan Everts in der MX1-Königsklasse des Motocross seinen zehnten Weltmeistertitel ein. In der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) gewann Arne Tode aus Neustadt an der Weinstraße vorzeitig den Titel in der Supersport-Kategorie. Beide vertrauen auf Rennreifen des italienischen Traditionsherstellers.

Die ?lebende Legende? des Motocross-Sports der Belgier Stefan Everts hat seinen Traum vom zehnten Weltmeister-Titel wahr werden lassen: Mit einer beeindruckenden Vorstellung seiner fahrerischen Extraklasse gewann Everts vor heimischem Publikum auf seiner Werks-Yamaha beim WM-Lauf in Namur (B) am 6. August 2006 beide Rennen. Damit liegt er in der WM-Gesamtwertung drei Läufe vor Saisonende uneinholbar in Front. Von 24 möglichen Laufsiegen in dieser Saison hat Everts damit 22 auf seinem Konto verbuchen können. Selten hat ein Fahrer die Top-Kategorie des Motocross-Sports so deutlich dominiert. Seit Jahren vertraut der 33-jährige Multi-Weltmeister dabei auf die Qualitäten der Offroad-Rennreifen von Pirelli. Für seine Fahrt zum WM-Erfolg wählte er aus der Palette der verschiedenen Reifentypen die Variante Scorpion MX MidSoft 32.

Im Gegensatz zu Motocross-Champion Everts ist der 22-jährige Arne Tode auf griffigem Asphalt unterwegs: Der Youngster startet für das Team Alpha-Technik-Van-Zon-Honda in der stark besetzten Supersport-Kategorie der IDM.

Mit Everts hat Tode zwar nicht die Anzahl der Meistertitel gemein, seine Dominanz in der Rennserie ist aber kaum minder beeindruckend: In dieser Saison gewann Tode alle sechs bisher ausgetragenen Rennen in der IDM-Supersport-Klasse. Mit seinen insgesamt 150 Meisterschaftspunkten ist Tode damit bei zwei noch ausstehenden Rennen von seinen Konkurrenten nicht mehr einzuholen. Ein Erfolg an dem auch die Pirelli-Rennreifen auf Todes Honda CBR 600 RR einen nicht zu geringen Anteil haben dürften, denn alle IDM-Supersport-Meister seit der Saison 2003 fuhren auf den italienischen Pneus zum Titelgewinn.